Spielsucht - Computerspielsucht

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Glücksspielsucht ist eine Krankheit und bestimmt das Alltagsleben süchtig spielender Menschen. Sie nehmen fast
jede Gelegenheit wahr zu spielen und vernachlässigen Familie, Berufsleben und soziale Kontakte. Normalen
Alltagsproblemen und negativen Gefühlen weichen sie aus, indem sie spielen. Beim "pathologischen (krankhaften)
Glücksspiel" spricht man von einer stoffungebundenen Sucht oder auch von einer Verhaltenssucht.
Das größte Suchtpotenzial haben Spielautomaten, Internet-Poker und Wetten im Netz. Besonders groß ist hier die
Illusion, das Spiel kontrollieren zu können und die Häufigkeit der Gewinnchance, denn je öfter ein Spieler die
Möglichkeit hat, zu spielen und zu gewinnen, desto höher ist das Risiko nicht mehr davon loszukommen. Je
schneller die Spielabfolge desto schnell lässt sich das Geld auch wieder einsetzten.
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Quellen:
http://www.spielen-mit-verantwortung.de/gluecksspielsucht/ (09-02-02)
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966789046.shtml (09-04-20)
Glücksspiel als zentraler Lebensinhalt:
Das Glücksspiel beherrscht das Leben der Betroffenen; sie richten Ihr Leben so ein, daß alle anderen
Lebensinteressen zunehmend dem Glücksspiel untergeordnet werden;
Kontrollverlust:
Sobald mit dem Glücksspiel begonnen wird, verlieren die Spieler ihre Kontrolle über ihr Spielverhalten;
Vorsätze, nur einen bestimmten Betrag zu verspielen, verlieren ihre Wirksamkeit; das leitende Motiv des Spielens
ist oft, entstandene Verluste umgehend auszugleichen;
Erfolglose Abstinenzversuche, bzw. - bestrebungen:
Eine dauerhafter Verzicht auf das Spielen erscheint den Betroffenen unerträglich; die Wiedererlangung
finanzieller Mittel fördert das Verlangen nach dem Glücksspiel;
Toleranzentwicklung:
Es entwickelt sich eine Toleranz gegenüber der "Dosis" des Glücksspiels, es wird z.B. auf mehreren Automaten
gleichzeitig gespielt oder es wird riskanter gespielt;
Entzugserscheinungen:
Fehlen die finanziellen Mittel für das Glücksspiel treten entzugsähnliche Erscheinungen auf (innere Unruhe und
Reizbarkeit, Ungeduld, Konzentrations- oder Schlafstörungen etc.);
Folgeschäden:
Störungen im zwischenmenschlichen Bereich, Konflikte mit Angehörigen; Schuldgefühle; Verheimlichung des Spielens;
Verstrickung in ein Netz von Lügen und Vorspiegelungen; zunehmende Verschuldung mit einem Verlust des Überblicks
über die finanzielle Situation;
Im Rahmen der
"Aktionswoche Alkohol" werden wir am
18.06.09 ab 17.00 Uhr einen
Tag der offenen
Tür veranstalten und im Foyer des Gemeindezentrums einen kleinen Informationsstand aufbauen.
Aktionswoche
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